Schulhof
Salzdahlum

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Technische Planung (Entwurf)

verantwortlich: Schulverein Salzdahlum
Gesamtplanung

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Pädagogische Konzeption (Entwurf)

verantwortlich: Grundschule Salzdahlum

Wir wollen eine naturnahe und kindgerechte Gestaltung des Schulgeländes, denn die veränderten Lebensbedingungen engen die Erfahrungsspielräume der Kinder immer mehr ein. Die zunehmende Verstädterung und der immer stärkere Verkehr führen auch in einem Dorf wie Salzdahlum zu einer Abnahme der kindlichen Bewegungsräume. Die Möglichkeiten, vielfältige Bewegungs- und Sinneserfahrungen zu machen, werden immer weiter eingeschränkt. Einem scheinbar größeren Erfahrungsraum - durch die Medien, technisches und elektronisches Spielzeug - steht eine Reduzierung an unmittelbarem Tätigsein gegenüber. Passives Konsumieren steht häufig vor aktivem Tun. Die Zahl der Kinder, die von Erzieher/innen und Lehrer/innen (und auch von Eltern) als unruhig, unkonzentriert und hyperaktiv bezeichnet werden, wächst von Jahr zu Jahr. Die Kinder werden einerseits überschwemmt von einer Vielzahl von Eindrücken, Informationen und Anforderungen, andererseits haben sie kaum Gelegenheit, diese Masse an Informationen auch zu verarbeiten - und zwar auf einer Ebene, die ihrer Erkenntnisgewinnung und ihrer Entwicklung angemessen ist: mit ihrem Körper, im eigenen Tun - durch selbstständiges Handeln.

Dass Kinder aber ein Bedürfnis haben, sich aktiv zu betätigen - allein oder im Spiel mit anderen - zeigen die Wünsche, Ideen und Bedürfnisse, die während einer ausführlichen Befragung von Schüler/innen und Leherer/innen zu unserer Schulhofumgestaltung ermittelt wurden.

Den ermittelten Wünschen und Bedürfnissen entspricht der Schulhof in Salzdahlum in seinem jetzigen Zustand nicht.

Die Bedeutung des Schulgeländes als kindgerechte und anregende Spiel- und Bewegungsfläche wird besonders im Hinblick auf die Verlässliche Grundschule immer deutlicher. Wenn ab Sommer 2003 auch in Salzdahlum die Verlässliche Grundschule eingerichtet wird, bedeutet dies eine verlängerte Anwesenheit der Kinder in der Schule, und (damit verbunden) die Notwendigkeit, neue Räume zu schaffen, die Kindern vielfältige motorische und sinnliche Erfahrungen bieten, zugleich aber auch Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung offen halten.

Die Pädagogische Leitidee für die Veränderung des Schulhofes ist, das Schulgelände als umfassenden Lernort zu sehen, welcher der Erholung, der Bewegung, dem Spiel, der Ruhe, der Kommunikation, dem Unterricht im Freien, der Gartenarbeit und der Naturbeobachtung dienen kann. Nur in einer Vielzahl von unterschiedlichen Räumen und Funktionsbereichen ist es möglich, der großen Anzahl unterschiedlichster Bedürfnisse, Wünsche und Ideen von Kindern und Lehrer/innen zu entsprechen.

Die Ideen und Wünsche von Kindern, Eltern und Lehrer/innen führten dazu, eine grundsätzliche Neustrukturierung des Schulhofes in verschiedene Funktionsbereiche vorzunehmen. So wurde es möglich, trotz der kleinen vorhandenen Fläche ein Höchstmaß an unterschiedlichen Räumen zu schaffen, die eine freie, kreative, bewegungs- und bedürfnisorientierte Pausengestaltung ermöglichen.

Auf dem neuen Schulhof können die Kinder laufen, klettern, rutschen, springen, balancieren, schaukeln, sich verstecken, mit beweglichen Materialien bauen, Basketball- und andere Ballspiele spielen, Rollbrett- und Einradfahren, im Schulgarten Gemüse und Blumen anpflanzen, im Sand buddeln, in Sitzecken klönen und vieles andere mehr.

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